Longard, Johann Claudius (Jean Claude) von

* Koblenz 11.5.1820

† Sigmaringen 4.3.1901

S. d. Justizrates Johann Nepomuk L. in Koblenz u. d. Christina Lassaulx.

∞ I. 1852 Therese Veit, † Sigmaringen 1870, T. d. Historienmalers Philipp V. u. d. Karoline Paulini;

∞ II. 1871 Franziska Veit, Schwester d. I. Ehefrau.

13 K, darunter Philipp →Longard; Johannes L.[1], Dr. med., * Sigmaringen 18.1.1863, † Lindau/Bodensee 6.7.1914, Leiter des Fürst-Karl-Landesspitals in Sigmaringen; Theresia L., ∞ 1889 Kuno Dopfer[2], * 15.5.1853, † Sigmaringen 23.12.1912, Direktor der Spar- und Leihkasse für die Hohenzollerischen Lande in Sigmaringen.

 



[1] Preußen in Hohenzollern, 117 (Bild).

[2] Preußen in Hohenzollern, 117 (Bild).

Mit L. kam die Familie Longard nach Sigmaringen, wo ihre Vertreter in verschiedenen Beamtenfunktionen wirkten.

Der Familientradition folgend, studierte L. in Bonn, Heidelberg und München Rechtswissenschaften. 1846 und 1849 bestand er die beiden Justizdienstexamina. 1851 begann der Reserveoffizier seine Beamtenlaufbahn als Assessor bei der Regierung in Düsseldorf. Bereits 1852 erfolgte L.s Versetzung zur Regierung in Posen, 1854 schließlich nach Sigmaringen, wo er ebenfalls bei der Behörde des Regierungspräsidenten tätig war und 1860 zum Regierungsrat ernannt wurde. 1869 zum Stellvertreter des Regierungspräsidenten berufen und 1883 zum Geh. Regierungsrat ernannt, übernahm L. 1884 als Direktor beim Verwaltungsgericht Sigmaringen eine neue Aufgabe, die er bis zu seiner Pensionierung 1887 ausfüllte.

 

L            

Preußen in Hohenzollern, 115 f. (Bild)

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