Die Gesellschaft Oberschwaben definiert in ihrer Satzung Oberschwaben als die Landschaft zwischen Schwäbischer Alb und Bodensee, zwischen Lech und Schwarzwald. Sie will damit wieder ein Gemeinschaftsbewusstsein in dem weiträumigen Gebiet fördern, das sich bis 1806 als Oberschwaben verstand.
Die napoleonische „Flurbereinigung" teilte Oberschwaben
18016 und 1810 in die Königreiche Bayern und Württemberg, das Großherzogtum
Baden und das Fürstentum
Hohenzollern-Sigmaringen auf.
Das bayerische Ostschwaben zwischen Lech und
Iller, der badische „Seekreis" und die Hohenzollern entwickelten eine eigene
Identität. Als Oberschwaben fühlten sich nun nur noch die „Neuwürttemberger"
südlich der Donau.
Heute ist es an der Zeit, die von Napoleon diktierten Grenzen zu überwinden und sich der alten, fortwirkenden Gemeinsamkeiten wieder bewusst zu werden.